Breitling Chronomat 1808 - Big Case
( Breitlingmuseum - CT 4.1.1 )
Die erste Automatik Version der „big case“ Chronomat ist wahrscheinlich dem Publikum Ende 1968 vorgestellt worden, gelang aber in den Verkauf erst Anfang 1969.
Sie wurde angetrieben von dem neu entwickelten „Chrono-matic“ Microrotor mit der Krone auf der linken Seite. An der damals sehr teueren Neuentwicklung hatten 3 Firmen maßgeblich gemeinsam gearbeitet, es waren neben Breitling, die Firma Heuer-Leonidas und Hamilton-Büren. Am Anfang ca. (6 Monate) wurde die Uhr in sehr kleiner Stückzahl ausgeliefert mit dem Kaliber 11, später dann mit dem weiterentwickelten Kaliber 12 von Buren, Heuer, Breitling.
Die Besonderheit der Chronomat - Chrono-Matic an sich ist Ihre Bauweise, er besteht aus aus einem Basiswerk und einem Chrono
- Teil, also aus zwei Ebenen. Die relativ einfach durch Aufeinandersetzen mit 3 Schrauben fixiert sind. Konstruktionsbedingt musste die Krone zur linken Seite verlegt werden, es handelt sich also hier nicht um ein Modell speziell für Linkshänder, wie viele Sammler am Anfang glaubten.
Der überaus schwere Microrotor, der zum Aufzug dieser Automaticuhr gebraucht wird, ist mit im Basiswerk untergebracht und hat einen spitzen so genannten Todwinkel von nur 11 Grad, was bedeutet, dass selbst ruhige träger die Uhr immer aufgezogen bekommen.
The „big case“ Chronomat
Ein komplett neues Gehäusemodel mit einem neuen patentierten Drehlünettenlauf (Swiss patent no. 11525 von 1967) wurde für den Chronomat ( gleichzeitig für den Navitimer und Cosmonaute) entwickelt, der viel leichter und zuverlässiger läuft, wie die erste empfindlichere Version mit dem Schweizer patent 217012
Schweizer Patent nr. 11525/67
Die Uhr befindet sich in einem guten gebrauchten Sammlerzustand,
geprüft und funktioniert einwandfrei
mit 1 Jahr Garantie